AUSSTELLUNGSORTE

EINFAHRT MILLSTATT

Das am Ende des 11. Jahrhunderts als Kloster gegründete Stift und der anliegende Lindenhof prägen als historisches Architekturensemble das Bild der Marktgemeinde Millstatt. Mitten im bunten Treiben von Sommerfrische und zeitgenössischem Alltagsleben ist hier der Atem des Mittelalters zu spüren, ein Nachhall von Kirchenprimat und Ritterorden, von Naturalwirtschaft und Klosterleben.

Der Ort Millstatt bezieht sein Flair durch die einzigartige Mischung von See- und Berglandschaft, von moderner und historischer Architektur, von sichtbarer Tradition und attraktiver Gegenwart. In diesem Sommer werden die Besucher:innen bei der Ortseinfahrt West von der Skulptur „TROJANISCHER FISCH“ des deutschen Bildhauers Joachim Röderer begrüßt. Auf einem Floß am Millstätter See, dem größten See Oberkärntens, beansprucht dieser große, rostige Fisch unmissverständlich seinen Platz. Er ist in seinem Element, dem Wasser. Einem Fisch wie diesem wird der Mensch im Wasser mit Respekt oder Furcht begegnen. Röderers Metallskulptur lässt an natürliche Verhältnisse, aber auch an die jahrhundertelange Befischung des Sees und an die schöne Fischhalle im Stiftsgebäude denken. Sie verweist durch ihre Größe und durch den Titel aber auch auf den Aspekt einer Täuschung. Ist der Fisch nur potemkinsche Hülle? Verbirgt sich vielleicht etwas im Leib dieses Fisches?

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