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Presseinformation
Kunstverein millstART in Millstatt am See
Programm 2025
das TIER. und wir
/animality
kuratiert von Michael Kos
16. JUNI BIS 2. OKTOBER 2026
STIFT MILLSTATT
KURZMELDUNG (299 m. Lz.)
Unter dem Titel das TIER. und wir /animality erzählt die Ausstellung 2026 von der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier, von alten Ängsten und erträumter Gefährtenschaft, von der ungebrochenen Anziehungskraft des Tiers und seiner romantischen und symbolischen Interpretation durch die Kunst.
TEASER (548 m. Lz.)
Unter dem Titel das TIER. und wir /animality erzählt diese Ausstellung von der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Die Werke von mehr als 20 zeitgenössischen Künstler:innen zeugen von der ungebrochenen Anziehungskraft der Fauna, erinnern an die ursprüngliche Angst vor der Bestie und an die wechselvolle Geschichte der Gefährtenschaft mit dem Tier. Die Bildsprache der Kunst widmet sich der Schönheit des Tiers genauso wie seinen emotionalen und symbolischen Zuschreibungen und spürt der Romantisierung des Tiers in unserer Kultur nach.
KURZTEXT (926 m. Lz.)
Die Ausstellung 2026 ist der erste Teil einer Trilogie, in der die Kunst drei elementare Verhältnisse des Menschen zu seiner Umwelt in den Fokus rückt.
Unter dem Titel das TIER. und wir /animality wird die wechselvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier ins Bild gerückt. Mehr als 20 Künstler:innen erzählen vom „BEAST“, vom wilden Tier und dessen irrationaler Unzähmbarkeit, aber auch vom „BEAUTY“, vom schönen Tier, dessen ästhetische Anziehungskraft ungebrochen für die Kunst der Gegenwart scheint. Bilder, Skulpturen, Installationen und Videos erinnern an die lange Geschichte der Gefährtenschaft mit dem Tier und mahnen die Welt als gemeinsames Habitat ein.
Subtil und bildgewaltig, ernsthaft und ironisch, verträumt und kritisch zugleich lotst die Ausstellung die Betrachter:innen durch eine phantastische Erzählung von Fauna und zeigt, wie das Tier durch die Kunst romantisiert und zum symbolischen Subjekt erhoben wird.
PRESSETEXT (2.025 m. Lz.)
Die Ausstellung 2026 stellt den ersten Teil einer Trilogie dar, in der sich die zeitgenössische Kunst drei elementaren Verhältnissen des Menschen zu seiner Umwelt widmet. (das TIER. und wir / von MENSCH. zu Mensch / vom GROSSEN. und Ganzen).
Das Wappen der Marktgemeinde Millstatt trägt drei Tierköpfe, die mitten in das Thema der Ausstellung 2026 führen. Unter dem Titel das TIER. und wir /animality wird die wechselvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier ins Bild gerückt. Das Tier ist seit 40.000 Jahren ein Motiv in der Kunst und verknüpft einen Rest der magischen Lebensempfindung der Steinzeit mit dem rationalen Weltbild der Gegenwart.
Als Wesen einer instinktiven Gegenwelt dient es der Kunst als Formstudie, aber auch als Projektionsfläche für Ängste, Träume, Sehnsüchte und letztlich als Sujet einer anthropozentrischen Überhöhung.
Die Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und Videos der Ausstellung erzählen vom „BEAST“, von der ursprünglichen Angst vor dem wilden Tier und seiner Unzähmbarkeit, aber auch vom „BEAUTY“, vom schönen Tier und seiner ästhetischen und narrativen Anziehungskraft.
Das Tier der Kunst ist drollig und mythisch, ist Streicheltier und schamanisches Krafttier, ist komischer Cartoon und gefährliche Eleganz zugleich. Die Ausstellung im Stift Millstatt greift auch die kulturgeschichtliche Deutung des Tiers auf, mit der es romantisiert und zum symbolischen Subjekt erhoben wird. Das Tier der Kunst dient auch der Stellvertretung menschlicher Identität, wenn es als Fabelwesen und hybride Gestalt die Bildfläche betritt.
Bei vielen der gezeigten Künstler:innen gehört die Auseinandersetzung mit dem Tier zum fixen Bestand ihres Ouevres. In der wechselvollen Darstellung animalischer Gefährtenschaft wird auch die Welt als gemeinsames Habitat beschworen, in dem die ökologische Gefährdung der paradiesischen Unberührtheit gewichen ist. Subtil und bildgewaltig, ernsthaft und ironisch, verträumt und kritisch lotst die Kunst die Betrachter:innen durch eine spannende Erzählung von Fauna, deren Storyline in 11 Kapitel mit verschiedenen Schwerpunkten gegliedert ist.
Teilnehmende Künstler:innen (Stand 01/2026):
Birgit Bachmann, Jürgen Ceplak, Astrid Esslinger, Gernot Fischer‐Kondratovitch, Uta Heinecke, Ina Hsu, Bardh‐I Jonuzi‐T, Gudrun Kampl, Guido Katol, Peter Kogler, Alexandra Kontriner, Ingrid Kowatschitsch, Martin Krammer, Roland Maurmair, Ernst Miesgang, Alois Mosbacher, OchoReSotto, Sabine Ott, Olga Pastekova, Carlos Perez, Peter Raneburger, Attila Rath Geber, Joachim Röderer, Fritz Russ, Günther + Loredana Selichar, Deborah Sengl, Anna Stangl, Erik Tannhäuser
Veranstaltungskalender | TERMINVORSCHAU
weitere Termine und Highlights in Planung
Di 2. Juni 2026 | vsl. 15.30 Uhr
PRESSE CAFÉ mit Künstler:innen und Kurator
ab Mi 3. Juni 2026
SOFT-OPENING: Wochenende und feiertags geöffnet, wochentags auf Anfrage
Di 16. Juni 2026 | 18 Uhr
ERÖFFNUNGSFEIER im Kreuzgang Stift Millstatt
Mo 22. Juni 2026 | 18 Uhr
GALERIE IN PROGRESS presenting Artist in Residence
Fr 31. Juli 2026 | 19.30 Uhr
KUNSTNACHT STIFT MILLSTATT
Mo 28. September 2026 | 18 Uhr
GALERIE IN PROGRESS presenting Artist in Residence
Fr 2. Oktober 2026 | 19 Uhr
FINISSAGE
Kreuzgang Stift Millstatt
Information Fachpresse
Die Kuratierung für den Verein millstART plant für 2026-2028 eine Ausstellungs-Trilogie, deren drei Teile je ein spezifisches Thema beleuchten und sich im Gesamtkontext aufeinander beziehen. Es geht dabei um drei Arten von existenziellen Verhältnissen:
das TIER. und wir / animality 2026; das Verhältnis des Menschen zum Tier
von MENSCH. zu Mensch / humanity 2027; das Verhältnis des Menschen zu seinesgleichen
vom GROSSEN. und GANZEN / deity 2028; das Verhältnis des Menschen zur Metaphysik
Innerhalb von drei Jahren wird mit pointierten Stellungnahmen der zeitgenössischen Kunst zu drei Bezugspunkten des menschlichen Lebens eine kleine Geschichte vom Menschen erzählt, vonseiner Kulturgeschichte und Sozialität, von Gesellschaft und Individuation, von Natur und Ökonomie, von Universalität und Metaphysik.
Den Beginn macht die „animalische“ Ausstellung 2026, in der die zeitgenössische Kunst unter dem Titel das TIER. und wir das be-sondere, jahrtausendalte Beziehungsgeflecht vonMensch und Tier skizziert. Bezeichnenderweise könnte das Wappen der Markt-gemeinde Millstatt für dieses Thema Pate gestanden haben: Es trägt drei silberne Tierköpfe, die aufgoldenen Säulen ruhen.
Seit in vielen europäischen Ländern – auch in Österreich – Wildtiere wie Wolf, Bär, Luchs u.a. neu angesiedelt sind, ist auch ein sehr ursprüngliches Verhältnis zwischen Mensch und Tierwieder in Erinnerung getreten: Das Tier als Gefahrenquelle. Die jahrtausendealte Dialektik zwischen der Nutzbarmachung des Tieres und seiner bleibenden „Ferocity“ (Wildheit) ist wohlmitbestimmend dafür, dass das Tier einen ambivalenten, aber bedeutsamen Platz in der Zivilisations-, Kultur- und Kunstgeschichte der Menschheit einnimmt. Als zentrales Objekt einesOeuvres tritt das Tier in der Kunstgeschichte immer wieder auf. Künstler von Weltrang wie Théodore Géricault, Marino Marini, Ewald Mataré, dessen Schüler Josef Beuys oder derFotograf William Wegman stehen für solche Positionen. Das Tier ist bereits seit 40 000 Jahren ein Motiv in der Kunst und verknüpft heute noch einen Rest jener magischen Lebensemp-findung der Steinzeit mit dem rationalen Weltbild der Gegenwart. Als Verkörperung einer instinktiven, teils lebensgefährlichen, aber per se schuldlosen Gegenwelt dient es der Kunst nichtnur als Formstudie, sondern auch als visuelle Verballhornung menschlicher Attribute, als Projektionsfläche für Ängste, Träume, Sehnsüchte und letztlich als Sujet eineranthropozentrischen Überhöhung.
Die Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und Videos der Ausstellung erzählen einerseits vom „BEAST“, von der ursprünglichen Angst vor dem wilden Tier als jener Bestie, deren superioreKraft zum guten Teil in ihrer irrationalen Unzähmbarkeit, sprich ihrer Undomesti-zierbarkeit liegt. Die Kunstwerke von mehr als 20 zeitgenössischen Künstler:innen zeugen andererseitsauch vom „BEAUTY“, vom schönen Tier, dessen ästhetische und narrative Anziehungskraft ungebrochen in der Kunst und Kultur der Gegenwart scheint. Das Tier der Kunst ist drolliges Haustier und mythisches Fabelwesen, es ist stilles Nutztier und schamanisches Krafttier, es ist komischer Cartoon und bestechend elegante Figur zugleich.
Nicht nur die wechselvolle Geschichte der Gefährtenschaft mit dem Tier, in der der Traum nach symbiotischer Verschwisterung und die Schutzstrategie vor dem Raubtier kontrastieren, wird durch diese Ausstellung im Stift Millstatt aufgerufen, sondern auch die Welt als gemeinsames, einst paradiesisches Habitat, dessen natürliche Unberührtheit zusehend einer ökologischen Dystopie weicht. Die Gefahr vor dem Tier weicht seiner Gefährdung, das Bestiarium dem Pericularium. In der für Mensch und Natur geltenden Bedrohung der Lebensgrundlagen rückt unsauch das Tier sehr nahe.
Die Bildsprache der zeitgenössischen Kunst orientiert sich weniger an den formalen Eigenschaften des Tieres, sondern mehr an seinen kulturellen Zuschreibungen, in denen von derFrühgeschichte bis zur Popkultur oft die Überlappung von animalischer und menschlicher Sphäre ins Zentrum der Darstellung gerückt wurde.
Das Tier der Kunst dient der Stellvertretung menschlicher Identität, wenn es als Fabelwesen, als imaginäre Zwittergestalt und als felltragender Humanoid die Bildfläche der künstlerischen Medien betritt. Das Tier wird als Objekt einer kultur- und kunstgeschichtlichen Romantisierung letztlich zum symbolischen Subjekt erhoben.
Gleichzeitig subtil und bildgewaltig, ernsthaft und ironisch, phantasieverträumt und gegenwartswach lotst die Kunst die Besucher:innen dieser Ausstellung durch eine eigenwillige und spannende Erzählung von Fauna, deren Storyline in 11 Kapitel mit verschiedenen Schwerpunkten gegliedert ist.
Teilnehmende Künstler:innen (Stand 01/2026):
Birgit Bachmann, Jürgen Ceplak, Astrid Esslinger, Gernot Fischer‐Kondratovitch, Uta Heinecke, Ina Hsu, Bardh‐I Jonuzi‐T, Gudrun Kampl, Guido Katol, Peter Kogler, Alexandra Kontriner, Ingrid Kowatschitsch, Martin Krammer, Roland Maurmair, Ernst Miesgang, Alois Mosbacher, OchoReSotto, Sabine Ott, Olga Pastekova, Carlos Perez, Peter Raneburger, Attila Rath Geber, Joachim Röderer, Fritz Russ, Günther + Loredana Selichar, Deborah Sengl, Anna Stangl, Erik Tannhäuser
Veranstaltungskalender | TERMINVORSCHAU
weitere Termine und Highlights in Planung
Di 2. Juni 2026 | vsl. 15.30 Uhr
PRESSE CAFÉ mit Künstler:innen und Kurator
ab Mi 3. Juni 2026
SOFT-OPENING: Wochenende und feiertags geöffnet, wochentags auf Anfrage
Di 16. Juni 2026 | 18 Uhr
ERÖFFNUNGSFEIER im Kreuzgang Stift Millstatt
Mo 22. Juni 2026 | 18 Uhr
GALERIE IN PROGRESS presenting Artist in Residence
Fr 31. Juli 2026 | 19.30 Uhr
KUNSTNACHT STIFT MILLSTATT
Mo 28. September 2026 | 18 Uhr
GALERIE IN PROGRESS presenting Artist in Residence
Fr 2. Oktober 2026 | 19 Uhr
FINISSAGE
Kreuzgang Stift Millstatt