Vorbei an Roederer’s Hund und Ameise im Stiftsinnenhof befindet sich erdgeschossig der Eingang zu den Mottozimmern. Ein ebenerdiger Raum, ein Treppenaufgang sowie fünf Räume und ein Gang im ersten Stock zeigen jeweils zwei bis drei künstlerische Positionen. Diese Räumlichkeiten beherbergten vor langer Zeit Mönche und wurden nach der Profanisierung des Stifts auch als Wohnräume für Familien genutzt. Hier entfaltet sich die Ausstellung „das TIER. und wir“ in musealer Dichte, die verschiedene Positionen, Genres und Formate umfasst. Hier erhält das Tier seine symbolische Präparierung durch die Kunst. Die Besucher:innen erleben ein durch die diversen künstlerischen Ausdrucksweisen vielgestaltiges Bestiarium, voll von Witz, Schönheit, Rätselhaftigkeit, Humor, Sensibilität und Prägnanz. Die kuratorische Zuordnung der Kunstwerke in den Zimmern folgt hier meist den Spuren formaler oder inhaltlicher Nähe; manchmal ist die Gruppierung auch intuitiv. So ergeben diese Zimmer Inseln der Ausstellungsdramaturgie, bei denen es um Verknüpfungen und um die Zusammenführung von künstlerischen Erzählsträngen geht.
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